Wolfgang Bechlenberg

*02.04.1943

-09.01.2005

Am 09.01.2005 ist Wolfgang Bechlenberg (geboren: Swoboda) gestorben.

 

Von Gerd Thyret

 

                                                                                                   wie er lebte und wirkte

 

 

Wir trauern um Wolfgang Bechlenberg.

Es ist eine liebe Pflicht, über das Leben eines Menschen zu schreiben, der auch mein Leben tief

greifend mitbestimmte. 40 Jahre kannten wir uns schon, davon fast 30 Jahre in sportlicher Zusammenarbeit (Training, Leichtathletik, Handball, Fußball, Ski und Tennis).

Von seiner Bescheidenheit, Ehrlichkeit und Offenheit, ob beim Training oder bei den Wettkämpfen,

war ich beeindruckt. Seitdem kenne ich auch seinem Namen: Wolfgang Bechlenberg.

 

Am 02.04.1943 wurde Wolfgang Swoboda als 2. Kind in Gelsenkirchen geboren.

Er hat noch eine Schwester und einen Bruder.

Seine Eltern leben auch nicht mehr.

 

Im November 1943 wurde er im 2. Weltkrieg durch Bomben ertaubt.

 

Von 1950 bis 1960 besuchte er die Schwerhörige Schule in Gelsenkirchen.

 

Nach seiner Schulentlassung arbeite er als (1960-1964) Malerlehrling.

Er wurde bei der Firma Opel-Werk (1965-2003) in Bochum als Autolackierer eingestellt.

 

Am 17. Dezember 1994 ist seine Frau Marianne verstorben.

 

Am 01. Mai 2003 wurde Wolfgang Rentner.

 

Am 11. Dezember 2004 wurde er für seine 40-jährige Mitgliedschaft im GSV Recklinghausen geehrt.

 

Am 01. Mai 1964 trat Wolfgang zum Leichtathletik ein. Er lief im 100 m, 200 m,

Weitsprung und Staffel. Er war gut bei der Leistung.

 

In der Handballmannschaft war er als Leistungsträger unentbehrlich.

Viel Jahre verhalf er dem GSV Recklinghausen zum Deutschen Gehörlosen-Handballmeister.

Er hat insgesamt 403 gespielt und 155 Tore geschossen.

 

 

Wolfgang Bechlenberg liebte nicht nur den Handballsport, sondern auch den Wintersport. I

m Jahr 1971 wurde die Skiabteilung im GSV Recklinghausen gegründet und Bechlenberg war Gründungsmitglied

 

Im Frühjahr 1967 wurde die Fußballabteilung gegründet. Wolfgang war auch dabei und

insgesamt 32 gespielt.

 

Der Tennisspieler Bechlenberg hat insgesamt 168 gespielt.

 

Wolfgang hat uns am 09. Januar 2005 nach schwerer Krankheit plötzlich verlassen.

Mit ihm haben wir einen lieben Menschen verloren, der immer zu uns gehörte.

Der immer dabei war, bei frohen und traurigen Ereignissen.

Der uns seit Jahres bei unzähligen frohen Feste, erlebnisreichen Winter- und

Sommerreisen und – nicht zuletzt – bei jedem Training sein Lächeln gezeigt hat.

 

Nun ist er verstummt. Der Wille Gottes ist ein anderer Ratschluss als wir einzusehen vermögen.

Doch danken wir Gott, dass er uns einen Wolfgang Bechlenberg schenkte,

der aber viel zu früh von uns gegangen ist.

 

Ich denke, alle die ihn kannten, werden ihn nicht vergessen und sein Andenken in Ehren halten.

 

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