Gehörlosen Sportverein Recklinghausen 52 e.V.
Handballabteilung gegr.: 1959

Handball - Geschichte

 

 

Seit Oktober 1959 trainierten einige männliche Mitglieder im Hallenhandball. Die neue Sportart fand bei vielen guten Anklang,

so dass in relativ kurzer Zeit eine spielfähige Mannschaft entstand.

 

 

1960

Erstmals wurde am 3. Februar 1960 ein Trainingsspiel gegen eine A-Jugendmannschaft des Polizeisportvereins Recklinghausen ausgetragen.

Es lehrte unsere Spieler die Taktik auf dem Spielfeld. Einige Ratschläge und Hinweise vonseiten der hörenden

Kameraden wurden dankbar entgegengenommen und umgesetzt. Sie waren für unsere Jungen eine wertvolle Vorbereitung

für die am 12. 3.1960 in Hannover ausgetragene Gehörlosen-Handballmeisterschaft.

Zu diesem Turnier wurde eine Mannschaft entsandt, obwohl sie als Anfänger als die Außenseiter galten. Für sie war das

Mitmachen oberste Gebot statt der Sieg. Erstmalig wurde in der Geschichte des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes eine

Deutsche Gehörlosen-Hallenhandball-Meisterschaft ausgeführt.

 

In Hannover wurde unsere Mannschaft vom Verbandsfachwart Kamerad Köpke willkommen geheißen. Er brachte uns zum

Übernachtungsquartier in das Eilenriede-Stadion. Das erste Spiel gegen Flensburg wurde ausgetragen und wir verloren

mit 3:2 Toren. Später konnten wir ausgeruht gegen den Favoriten Hildesheim antreten. Hildesheim gewann das Spiel mit

4:2 Toren und auch im dritten Spiel gegen Hamburg mussten wir uns mit 3:4 Toren geschlagen geben.

In diesen allen Spielen wurden eingesetzt: Schmelter (Spielführer), Seeger (Torwart), Falk, Lederer, Thyret, Halt, Zakrzewski, Frank, Wobbe.

 

 

Unsere Mannschaft trat am 11. März 1960 in Hannover an.

V.l.n.r.: Falk, Halt, Wobbe, Thyret, Schmelter, Seeger, Lederer, Zakrzewski, Frank und Nowak (Förster)


Das Bild zeigt unsere Handballmannschaft. mit Leichtathletik-Trikot

Stehend v.l.n.r.: Manfred Wobbe, Gerd Thyret, Harald Seeger und Friedhelm  Lederer.

 

1963

Deutsche Gehörlosen-Handball-Meisterschafta am 16. März 1963 in Hildesheim

 

Bereits zum dritten Mal im Endspiel stand die Recklinghäuser Mannschaft gegen den Titelverteidiger Kiel (1961 und 1962), wobei unsere Mannschaft taktisch besser in der Deckung und im Angriff war. In der 1. Halbzeit stand das Spielergebnis mit 2:1. Auch in der 2. Halbzeit wurde unsere Mannschaft im Spiel und in der Kondition besser. Alle wussten aber auch, dass es um die wichtige Deutsche Meisterschaft ging. Wir erreichten diese mit 7:2 Toren gegen Kiel. Das war das erste Mal in unserer Vereinsgeschichte. Vor diesem Spiel sicherte sich der GSV Recklinghausen im ersten Gruppenspiel der Gruppe B gegen Duisburg einen beruhigenden 8:1-Torerfolg. Danach ging es verbissener und härter gegen den Rivalen Kiel zu. Diesmal gelang es unserer Mannschaft den alten Widersacher in einem mitreißenden tempogeladenen Spiel knapp mit 4:3 niederzuringen. Mit diesem Sieg wurde die Recklinghäuser Mannschaft Erster der Gruppe B. Schwieriger war die Spielbegegnung gegen den Gruppenzweiter A aus Hildesheim. Erst im Endspurt konnte sich Recklinghausen freikämpfen und ein knappes 8:7 sichern. Somit war der Weg zum Finale frei. Zu hervorheben war, dass Manfred Wobbe mit 97 Toren Torschützenkönig unserer Handballabteilung war und ohne ihn das Erringen des Deutschen Meistertitels nicht möglich gewesen wäre.

Die Siegermannschaft trat in folgender Besetzung an: Voß, Thyret, Falk, Seeger, Wobbe, Zakrzewski, Halt, Bartelt, Lenz und Lederer.

 

 

Am Donnerstag, den 21. Nov. 1963 wurde unsere Handballmannschaft von Ministerpräsident Meyers im Schloß Benrath bei Düsseldorf geehrt.

V.l.n.r.: Thyret, Lenz, Falk, Sportverbandsvorsitzender Siepmann, Verbandskassierer Krumscheid, Ministerpräsident Meyers, 1. Vorsitzender Förster, Zakrzewski, Wobbe und Bartelt.

 

1964

Deutsche Gehörlosen-Handball-Meisterschaft am 7. März 1964 in Essen

 

Zum vierten Mal im Endspiel war Recklinghausen wiederum gegen Kiel. Diesmal musste die Recklinghäuser Mannschaft den

Titel verteidigen. Das Spiel war voller Spannung und Dramatik, wie wir es noch nie erlebt hatten. Wahrlich unsere Mannschaft

kämpfte hart und verbissen bis zum Umfallen. Aber auch die Mannschaft in Kiel gab ihr Bestes,

denn sie wollte ja den Titel unbedingt wieder zurückholen. Dementsprechend stand das Spiel in der Halbzeit mit 2:2 und

zum Schluss des Spiels mit 6:6. Nach der ersten Verlängerung 2 x 5 Min. stand es 8:8 und noch eine weitere Verlängerung

von 2 x 3 Min. Mit der Zeit wurden die Spieler nervös. Doch irgendwie schoss Bartelt das Goldtor für Recklinghausen und der

Jubel war ungemein groß. Viele Zuschauer kamen herbei, um das spannendste Spiel des Tuniers zu verfolgen, so dass keiner dachte,

die Sporthalle zu verlassen. Sie wurden aber auch belohnt mit unserem Sieg. Das war eine großartige Leistung

für die Mannschaft und den verdienten Meistertitel.

 

1969

Sogar die GSV-Mitgliederinnen bemühten sich den Handball-Herren nachzueifern und stellten eine Damen-mannschaft auf.

In der Mitte des Monats Oktober in Wiedenbrück versuchten sie ihr Glück gegen Wiedenbrück, Köln und Münster.

Leider verloren sie alle Spiele und kamen auf den letzten Platz. Es war für die Recklinghäuser Damen das einzige und letzte Handballturnier.

Auch in vielen Vereinen war es schwierig eine Damen-Handballmannschaft langfristig aufzubauen.

 

 

Damen-Handballspiel zwischen GSV Recklinghausen und GSC Wiedenbrück

 

 

 

Im Hintergrund Damen-Mannschaft aus Köln

hockend v.l.n.r.: Nikolaus, Langner, Groß, Dümpelmann, van de Weyer, Teuber, Broska, Quandt und in der

Mitte halbhockend: Torwartin Reinke

 

1970

Deutsche Gehörlosen-Handball-Meisterschaft am 21. März 1970 in Recklinghausen

 

Im Endspiel konnten wir den GSV Düsseldorf mit 10:6 Toren schlagen und erreichten dadurch nach 7 Jahren den dritten Meistertitel.

In der Sporthalle Kuniberg war man zuerst nicht davon überzeugt, dass unser Verein den Titel holen würde.

Erst mit einem knappen Sieg über Hannover (8:7) war der Weg aber ins Finale geebnet.

Nach diesem Spiel konnten wir Bielefeld mit 8:4 und Berlin mit 10:7 sicher schlagen. Den großartigen Erfolg verdankt der

GSV Recklinghausen seiner Geschlossenheit und einer unbändigen Einsatzfreude.

 

1971

In diesem Jahr wurde der GSV Recklinghausen Doppelmeister. Er errang die Deutsche Gehörlosen-Hallenhandball-Meisterschaft

und gleichzeitig die Pokalmeisterschaft.

Die 12. Deutsche Hallenhandball-Meisterschaft der A-Klasse begann am 30. Januar 1971 in Düsseldorf mit der Vorrunde und

am 3. April fand in Kiel die Endrunde statt.

Zum erstenmal wurde für die Spielklasse A im Hallenhandball 2 x 30 Minuten angesetzt (1970 2 x 15 Min.) und an 2 Spielorten durchgeführt.

Die Recklinghäuser kämpften hart um ihren vierten Titel. Sie gewannen gegen Berlin mit 23:11,

gegen Hannover 25:10, gegen Düsseldorf 14:9 und gegen Kiel mit 16:14 Toren, also mit 8:0 Punkten und 78:44 Toren

standen sie in der Spitze und waren wieder Meister. Hier muss betont werden, dass unsere Nachwuchsspieler

einfach taktisch Klasse waren und großartige Kondition besaßen. Bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof

am Montagabend hatten sich zahlreiche Gehörlose eingefunden, um die siegreiche Mannschaft zu begrüßen.

Auch der Vereinswirt Walter Lemmen war mit Blumen und Sekt erschienen.

 

1972

Im Jahre 1972 wiederholten die Recklinghäuser Mannschaft den Titel als Doppelmeister.

 

Bericht über die Spiele:

Zur Vorrunde um die Deutsche Meisterschaft trafen sich am 12. Februar fünf Mannschaften in Berlin ein.

Ein knappes Ergebnis brachte das Spiel Recklinghausen gegen Köln mit 15:12 Toren (9:7).

Das letzte Spiel gegen Berlin brachte den dramatischen Höhepunkt zum Schluss. In der Halbzeit stand es für Recklinghausen 8:6

und in der zweiten Halbzeit hieß es in den letzten Minuten 16:16, und ausgerechnet in der letzten Minute bekamen

die Berliner einen Siebenmeterwurf zugesprochen. Aus, Aus, Aus für unsere Mannschaft dachten wir.

Der Berliner Spieler Fiedler sollte diesen Siebenmeterwurf ausführen. Für ihn ging es natürlich jetzt um alles oder nichts.

Er war so nervös und kannte auch unseren katzengewandten Torwart Broska zu gut. Fiedler warf den Ball nach unten in die linke Torecke.

Unsere „Katze“ Broska war da.

Das urplötzliche Jubelgeschrei und die überschäumende Freude bei unserer Mannschaft konnte man nicht beschreiben.

Wir hätten unseren großartigen Torwart Broska vor Freude beinahe erdrückt. Aber Broska hatte in Recklinghausen schon bewiesen,

dass er Siebenmeter halten kann. Schon 3 mal hielt er so einen Ball. Er war der große Held.

Aber nicht vergessen werden darf der Kamerad Perse, der gegen Berlin 6 Tore warf und der beste Spieler des Tages war.

 

1973

Der GSV Recklinghausen wurde im Jahre 1973 zum drittenmal Hallenhandball-Doppelmeister.

Am 10. März 1973 in Berlin bei der Vorentscheidung mit den Mannschaften aus Köln, Berlin, Hamburg, Düsseldorf

und Recklinghausen ergab sich schon recht früh einen Punktvorsprung für Recklinghausen.

Sie brachte die Endspiele in Köln am 17. März einen klaren Sieg für Recklinghausen,

der damit Deutscher Gehörlosen-Meister im Hallenhandball 1973 wurde. Recklinghausen gewann drei Spiele,

spielte einmal unentschieden und holte ein Punktergebnis von 7:1 bei einem Torverhältnis von 61:42. Damit errang Recklinghausen

seine 6. Meisterschaft viermal hintereinander.

Am 20. Oktober 1973 führte man in Recklinghausen die 6. Gehörlosen-Pokalmeisterschaft durch.

Nach der Deutschen Meisterschaft errang unsere Mannschaft auch noch die Pokalmeisterschaft in einem Endkampf gegen Dortmund.

Zwar sah der GSV Recklinghausen in den Vorspielen schon wie ein glücklicher Gewinner aus; aber die Mannschaft aus Essen

lieferte ihm einen verbissenen Kampf und unterlag nur knapp mit 9:10 (5:5, 4:4, 0:1) bei den 7-Meter-Schüssen.

Das hätte für Recklinghausen ins Auge gehen können. Jedoch im Endspiel gewann Recklinghausen gegen Dortmund mit 7:1 Toren

dank der geschickten Wurfkraft von Klein, Bartelt, Deward, Halt und Wobbe. Damit errang die Mannschaft des GSV Recklinghausen

seine 3. Pokalmeisterschaft.

 

Der GSV Recklinghausen ist damit auch der erfolgreichste Handballverein im Deutschen Gehörlosen-Sportverband.

 

 

 

13 Spieler nahmen bei über 121 Länderkämpfen und Weltspielen teil unter anderem mit dem Handballrekordhalter Wolfgang Dohm,

der als Torwart in 35 Länderkämpfen und Weltspielen eingesetzt wurde. (siehe Aufstellung Handball-Bilanz von 1960 bis 1991).

 

 

                                                           

                             Handball-Nationalmannschaft bei den 12. Gehörlosen-Weltspielen in Malmö/ Schweden

                    stehend 2.v.r.: W. Klein, K.-W. Broska in dunklem Torwarttrikot, hockend v.l.: J. Bartelt, M. Wobbe und G. Thyret

 

1977

 

Handball-Nationalmannschaft bei den 13. Weltspielen in Bukarest/ Rumänien

stehend 4. v.r.: J. Grochocki und hockend 3. v.r.: W. Dohm

 

Unsere Kameraden W. Dohm und J. Grochocki wurden in das Aufgebot der deutschen Mannschaft zu den

13. Weltspielen nach Bukarest/Rumänien bestellt

Das erste Spiel gewann Deutschland mit größer Härte gegen Ungarn mit 20:10.

Im zweiten Gruppenspiel gegen Schweden unterlag Deutschland mit 13:23 Toren.

Deutschland unterlag im dritten Spiel gegen Jugoslawien mit erbärmlichen 9:20 Toren.

Das letzte Spiel gegen Italien raffte sich die deutsche Mannschaft noch mal auf und gewann mit 16:14 Toren.

Gegen den Gruppendritter A Bulgarien kämpfte der Gruppendritter B Deutschland verbissen um den 7. Platz,

wobei Bulgarien mit 24:20 Toren siegte. Unserem Nationaltorwart W. Dohm verdanken wir, dass die Niederlagen nicht noch höher waren.

 

1981

Nur unser Vereinskamerad Wolfgang Dohm wurde im Aufgebot der deutschen Handballmannschaft zu den 14. Weltspielen in Köln auserkoren.

 

1985

An den 15. Weltspielen in Los Angeles/USA nahm unser Kamerad Jörg Hesseln teil.

Die deutsche Handballmannschaft verlor knapp trotz mit guten Abwehr das Spiel gegen Schweden mit 15:17,

wobei J. Hesseln durch eine hartnäckige Abwehrstellung eine Leistenverletzung zuzog.

Das nächste Spiel gegen Italien verlor Deutschland wiederum mit 17:21. Unser Kamerad J. Hesseln wurde bei diesem

Spiel in den Zuschauerraum verwiesen.

Gegen Jugoslawien verlor die deutsche Mannschaft mit 20:13, obwohl hier eine starke Abwehr gebildet wurde,

jedoch der Angriff leider mäßig ausfiel.

Ohne Einsatz von J. Hesseln schaffte Deutschland nach verlorenem Spiel gegen Dänemark mit 0:8 Punkten und belegte nunmehr den 5. Platz.

 

1987

Im Jahre 1987 nahm Jörg Hesseln mit der Gehörlosen-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft in Kopenhagen

teil und wurde mit der Mannschaft Europameister.

 

 

Handball-Nationalmannschaft bei der Europamei-sterschaft in Kopenhagen/Dänemark, hier gegen Island

stehend  3. v.l.: J. Hesseln

 

Am 23. November 1989 folgte der Handballer Jörg Hesseln der Einladung von Bundespräsident Richard von Weizsäcker nach Bonn.

Aufgrund sportlicher Mannschaftsleistung in der Handball-Nationalmann-schaft des Deutschen Gehörlosen-Verbandes

verlieh man ihm dort eine Silbermedaille mit Urkunden. Rund 70 Personen waren im Palaissaal in Bonn anwesend,

wobei Bundeskanzler Helmut Kohl zuvor die Begrüßungsansprache gehalten hatte und sich nachher auch mit einigen Hörgeschädigten unterhielt.

 

 

Jörg Hesseln und Bundeskanzler Helmut Kohl

 

 

Erfolgreiches Handball- Jahr 1990

Deutsche Vize-Meister, NRW-Meister, NRW-Pokalmeister, NRW-Altherren-Sieger

 

v.l.n.v. stehend: K.-E. Langner, J. Hesseln, R. Hüwe, M. Wickersheimer, H.-H. Köster

W. Skowronek, D. Pankoke. J. Bartelt

v.l.n.V. kniend: B. Puckberg, B. Strasser, R. Beutel, D. Wieske, W. Dohm, P. Merder, J. Grochocki

 

 

Ehemaligentreffen der Handballer des GSV Recklinghausen

Ein voller Erfolg war die Durchführung der Veranstaltung des Ehemaligentreffens für die Handballer des GSV Recklinghausen

Ende August in der Kuniberghalle. Ehemalige Spieler und Betreuer waren eingeladen, um bei einem Turnier noch einmal ihre Kräfte zu messen.

Im Mittelpunkt stand aber weniger die sportliche Leistung als die Wiedersehensfreude. Bereits am frühen Morgen trafen sich die

teilnehmenden Vereine aus Recklinghausen, Essen, Köln, Münster, Bielefeld und Dortmund im Gehörlosen-Zentrum.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machte man sich dann auf den Weg zur Kuniberghalle. Dort erlebte man eine kleine Überraschung.

Die Handballtore waren nicht mehr da! Sie waren in eine andere Halle abtransportiert worden, wo ebenfalls ein Turnier stattfand.

Dies war aber kein Problem für die findigen Handball-Veteranen. Schnell hatte man sich darauf geeinigt, die Fußballtore zu benutzen,

was im Turnier zu einer richtigen Torflut führte. Doch die Platzierungen waren letztlich ohnehin egal,

wichtiger waren der Spaß und die Wiedersehensfreude, und so wurden viele Erinnerrungen ausgetauscht und alte Geschichten neu aufgelebt.

Während des Turniers zeigten die Ehemaligen, dass sie das Handballspiel noch nicht verlernt hatten.

Gespielt wurde in zwei Gruppen mit vier Mannschaften, die nach Altersdurchschnitt getrennt waren.

In der Gruppe der über 50jährigen konnte sich der GSV Herford ungeschlagen durchsetzen.

Diese Mannschaft hatte mit dem 73jährigen Hans Diekwitsch auch den ältesten Teilnehmer in ihren Reihen.

In der „Jugendgruppe“ unter 50 lieferten sich Dortmund und Bielefeld ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Das bessere Torverhältnis verhalf letztlich doch dem GTSV Dortmund zum ersten Platz.

Ein geselliger Abend im Kultur- und Freizeitzentrum mit Siegerehrung und Abschlussfeier bildete den schönen Abschluss

einer gelungenen Wiedersehensfeier.

 

 

Wiedersehenstreffen der Handball-Veteranen nach 20 Jahren

 

 

 1. Handballleiter:

 

 1. Harry Förster                                 1959 – 1963

 2. Manfred Wobbe                              1963 – 1966

 3. Harald Seeger                                 1966 – 1967

 4. Heinz Falk                                       1967 – 1968

 5. Manfred Wobbe                              1968 – 1971

 6. Gerd Thyret                                    1971 – 1973

 7. Herbert Grzelka                              1973 – 1975

 8. Friedhelm Lederer                           1975 – 1979

 9. Horst-Uwe Rupprecht                      1979 – 1980

10. Heinz-Jürgen Halt                          1980 – 1984

11.Jörg Hesseln                                    1984 – 1991

12. Jürgen Grochocki                            1991 bis heute

 

Handball-Bilanz von 1960 bis 1991

Meisterschaften der Gehörlosen:

6 x Deutscher Meister:                                  1963, 1964, 1970 bis 1973

4 x Deutscher Pokalmeister:                           1971 bis 1973 und 1978

11 x NW-Landesmeister:                                 1961, 1963 bis 1967, 1976, 1978, 1979, 1982 und 1990

9 x NW-Pokalmeister:                                    1974, 1976, 1977, 1980, 1982, 1985, 1988, 1989 und 1990

6 x Deutscher Vizemeister:                             1961, 1962, 1974, 1984, 1989 und 1990

1 x Deutscher Pokalvizemeister:                      1970

4 x NW-Landesvizemeister:                            1977, 1981, 1984 und 1991

3 x NW-Landesvizepokalmeister:                    1975, 1979 und 1991

7 x Deutscher Meister-Dritter:                      1965, 1976, 1978, 1979, 1981, 1982 und 1991

2 x Deutscher Pokalmeister-Dritter:               1970 und 1983

1 x NW-Landesvizemeister-Dritter:                1983

1 x NW-Landesvizepokalmeister-Dritter:        1978

 

Spieleinsätze der 13 Kameraden in der Nationalmannschaft:

 1. Gerd Thyret                                   10 x bis 1976

 2. Manfred Wobbe                            10 x bis 1976

 3. Jürgen Bartelt                               10 x bis 1976

 4. Karl-Werner Broska                        8 x bis 1976

 5. Wolfgang Klein                               6 x bis 1976

 6. Helmut Lenz                                    6 x bis 1976

 7. Rainer Auschrat                              3 x bis 1976

 8. Harald Seeger                                3 x bis 1976

 9. Horst-Uwe Rupprecht                      6 x bis 1976

10. Jürgen Grochocki                           8 x bis 1979

11. Wolfgang Dohm                             35 x bis 1981

(Rekordnationalspieler im Gehörlosen-Handballverband Deutschlands)

12. Rüdiger Beutel                               1 x 1982 bis 1988

13. Jörg Hesseln                               21 x 1974 bis 1975 und 1982 bis 1989

 

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