Silvester 2016 in Recklinghausen

Aus Nah und Fern kamen über 50 Personen nach Recklinghausen um Silvester im Gehörlosenzentrum zu feiern. Der weiteste Weg hatten die Gehörlosen aus München und aus der Nähe von Würzburg.

Der Saal war schwarz und weiß geschmückt. Die Teilnehmer müssen schwarze und weiße Bekleidung tragen. Vor allem war die gute Laune gefragt.

Zuerst suchten wir die Plätze auf und warten auf die Begrüßung vom Organisationsteam. Uwe Trogant und Nao Riekötter führten das Programm mit Elan durch. Uns wurde PowerPoint -Präsentation über die Bedeutung von Silvester aus aller Welt gezeigt. Es gab viele Ahas und Ohos, weil viele von uns nicht Bescheid wussten.

Dann holte Nao 18 Besucher aus dem Saal und zeigte allen ein kleines Geschenk, wer das Geschenk angenommen hat, muss lesen, was auf der Packung geschrieben steht. Solange wird das Geschenk einzeln ausgepackt und auf jede Frage die Antwort gesucht. Letzter Gast bekam Magenlikör. Der Andrang war groß, weil viele wissen wollten, um was es sich handelte.

Endlich wurde das Büfett eröffnet da wir keinen Andrang an der Theke wünschten wurde die Tischnummer von 8 Tischinseln ausgelöst. Es lief prima, so dass jeder Gast zeitig sein Essen holen konnte. Es war sehr reichlich da und das Büfett ging nicht aus. Wir nahmen viel Zeit beim Essen und es wurde viel erzählt. So gegen 21.30 Uhr riefen die Animateuren Uwe und Nao uns auf und forderten uns zum Mitmachen auf. Es wurden 2 Gruppen von jeweils 8 Personen aufgestellt. Zuerst ging es um Stille Post und wie wir über die Missverständnisse gelacht haben. Dann haben wir Strohhalm im Mund genommen und jeder soll Gummiband aus dem Strohhalm herausnehmen und an anderen Spieler weiterleiten. Strohhalm im Mund kann nicht immer still bleiben und das hin und zurückbringen. Das Zittern im Mund war zu sehen, darüber haben wir auch gelacht.

Zwischenzeitlich gab es Fotoaufnahmen mit den Hintergrundbildern hinter den Riesenrahmen. Da war ein großer Zulauf, denn die Gäste wollen die Erinnerungsfotos haben.

Ulrike Wormland brachte die Spielidee mit und verlangte 2 Gruppen nach Geschlechtertrennung.

8 Männer in einer Reihe und 8 Frauen in anderer Reihe bekamen einen Luftballon hinterrücks mit dem Band. Nach dem Start versuchten die Männer und Frauen wie beim Geschlechtsakt den Ballon kaputtzudrücken. Mancher schaffte es schnell und andere brauchten länger. Es gab viele Gelächter und Tränen. Es war sehr gelungen und aus Erfahrungen haben die Männer das Spiel natürlich gewonnen. Die Männer fühlten sich dabei nicht immer wohl, wenn einer den anderen hinterrücks den Ballon kaputt drückte.

Im Nu rückte der Minutenzeiger unerbittlich die Nullstunde näher. Pünktlich um 0.00 Uhr stoßen wir uns die Sektgläser an. Nach den Neujahrswünschen gingen wir nach draußen um das Feuerwerk anzusehen. Nach guter Stunde gingen wir wieder zurück und machten wir weiter. Thorsten Krejcza suchte 12 Personen aus dem Kreis heraus und jeder soll 3 Würfe auf das Spielfeld werfen. Was darauf fiel, sollte der Teilnehmer raten um was s geht. Nach mehreren Runden gewann Udo Hoffmann aus Gescher das Spiel. Wir wurden gut bedient, denn die beiden Helfer aus Iran haben gute Arbeit geleistet. So lernten sie die deutsche Kultur kennen, denn sie waren wegen der Glaube und Diskriminierung vor einem Jahr aus Iran geflüchtet. Wir halfen ihnen so gut wie es ging.

Gegen 4 Uhr morgens gingen die letzten Gäste nach Hause. Die Stimmung war bombig und ruhig. Ob wir in diesem Jahr noch einmal tun, wird es irgendwann ergeben, wer bereit ist um zu organisieren. Die Teilnehmer wollen noch einmal wiederkommen.

   

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